Kapitel 06: Mondschein
Geschrieben von: Dresha Mittwoch, den 09. Dezember 2009 um 23:06 Uhr
...ein altes und von mir schon fast vergessenes Tier. Ein Einhorn... auch wenn diese nich schön aussah. Denn sein Fell war von grauen flecken überseht und es war schrecklich abgemagert. Sein Horn war auch schon teilwese in diese grau übergegangen was den rest der fliegenden Insel erfasst hatte.
"Das ist euere schutz Patronin... nur sie kann euer Licht wieder entfachen. Aber sie liegt im sterben." flüsterte mir das Mädchen zu. Ich sank in die Knie. Da ich eben noch dachte es würde endlich alles gut werden und nun das hier. Ich fing an zu weinen...
Da zupfte etwas an meinem ärmel. Es war ein junges Reh das wie die andern auch auf dem Platz gelegen hatte und das Einhorn bewacht hatte.
Ich sah es an und es rieb seinen braunen Kopf an mir auch wenn die anderen Tiere eher abstand von mir hielten und ich erfuhr auch sofort warum. Den dort wo mich das Reh berührt hatte wurde sein Fell sofort grau.. und ich fing wieder an zu weinen auch wenn ich eigentlich nicht mehr konnte. Doch das Reh stubste mich wieder an und versuchte so die Hände von meinem Gesicht zu bekommen und als es das geschafft hatte sah ich in sein inzwischen komplett graues Gesicht, aus dem mich aber noch die braunen lebendigen Augen anstarrten.
"Es möchte euch damit sagen, das es sich nicht an dem grau stört, solange man nicht sich selber aufgibt." sprach das Mädchen und legte eine Hand auf meine Schulter. Ich sah auf ihre Hand und sie wurde nicht grau. Ich sah das Mädchen wieder an.
"Keine Angst ich kann nich grau werden, den ich bin einfach nur da und somit eigentlich grau, aber da ich ausgeglichen bin lasse ich auch farbe von mir ausgehen."
Ich schaute sie verwirrt an, weil ich den Satz nicht ganz verstehen konnte. "Ihr braucht mich nicht zu verstehen. Ich will auch euch nur versuchen zu helfen. Und nun kommt ich möchte euch noch etwas zeigen."
Sie half mir auf und auch das Reh folgte mir während die anderen Tiere einen weiten Bogen um mich machten. Wir gingen nun quer über die Lichtung zu einem Teich. von dem ein kleiner Bach aus ging. In der Mitte des Teiches sah man einen Kristallstehen, der wunder schön in allen farben schillerte. Aus diesem Kristall entsprang das Wasser der Insel. Sie führte mich dann um diesen Teich herum und zeigt mir auch die andere Seite vom Kristall wo ich eine stich im herzen fühlte als ich das sah. Der Kristall war auf dieser Seite auch schon grau geworden und der graue teil war leicht zersprungen und aus diesen rissen rann eine graue Brühe die aber noch von dem sauberen Wasser verdrängt werden konnte...
Ich ging wieder in die Knie und griff nach meinem Herz...
"Es sieht schlimmer aus als es ist." beschwichtigte mich das Mädchen" och kann man eure Insel retten.. es wird nur sehr schwer werden. Weil wir dazu das Einhorn heilen müssen. Den wenn das stirbt können wir nichts mehr tun, doch dazu müssen wir zu den Einhörnern unten auf der Erde."
Ich drehte meinen Kopf zu dem Mädchen und wollte etwas sagen aber das Mädchen legte ihren Finger auf den Mund. "Ihr solltet euch noch nicht so anstrengen. Das machen wir später. Lasst uns erst einmal zu Schloss zurück gehen."
Sie führte mich zurück zum Boot, wo mir auch das Reh hin folgte. Wir stiegen dann in das Boot und auch dahin folgte uns das das Reh. Ich sah es etwas verdattert an. Das Mädchen aber nickte dem Reh nur zu, was dann auf wackeligen Beinen im Boot versuchte das Gleichgewicht zu halten. Das Mädchen brachte das Boot wieder auf die andere Seite des Sees wo wir alle dann ausstiegen und zurück zum Schloss gingen.
"Ihr solltet euch nun ausruhen, weil wir morgen eine lange und schwere Reise beginnen wollen." Sie öffnete die Schlosstür und wir gingen zu dritt hinein, wo ich mich mit dem Reh auf den Weg in mein Zimmer begab, während das Mädchen in Richtung der Küche verschwand. Als ich im Zimmer ankam und mich auf das Bett setzte wurde mir auchg bewusst das ich sehr müde war und meine Beine mir auch sehr weh taten. Ich zog meine Schuhe aus und sah das Reh an, was mich auch wieder anstarrte mit seinen schönen tiefen braunen Augen. Dann drehte es sich weg und lief zum Fenster, dort stieg es hoch und klopfte an das Fenster. Ich erhob mich etwas schwerfällig und ging zum Fenster und öffnete es. Durch das Fenster sah man die Sonne, hinter den schweren und grauen Wolken, wie sie sich immer näher dem Rand zu wand und dabei von den grauen Wolken verschluckt wurde.
Dann hört ich die wie sich die Tür öffnete und das Mädchen herein kam mit einem Tablett auf dem eine Tasse, eine Schüssel mit dampfender Suppe und eine Kanne standen, sie stellte das Tablett auf dem Tisch neben dem Bett ab.
"Oh, das ist eine gute Idee. So kann ich euch vielleicht auch noch etwas schönes zeigen."
Sie kam auch mit zum Fenster und dort stellte sie sich neben das Reh. Die schloss die Augen und schien sich zu konzentrieren, dann frischte auf einmal der Wind auf und riss ein Loch in die Wolken, so das man den zunehmenden Mond sehen konnte der am dunklen Himmel stand und leuchtet in seinem hellen blau. Das war das erste mal das ich das wieder sah und es war wunderschön, auch das Kribbeln was er in mir verursachte, ich drehte mich wieder zu dem Mädchen aber das hatte angefangen leicht zu leuchten, in der gleichen Farbe wie es der Mond tat. Dann fing sie wieder an in dieser seltsamen Sprache zu singen. Und der Wind begann wieder stärker zu werden und er hatte so eine seltsame Art mich wieder mit energie zu füllen. Dann wurde mir seltsame zu mute und ich gab mich dem Gesang hin, das Gefühl in mir wurde immer stärker und ich konnte nicht mehr dagegen an und sang mit das Reh zuckte im ersten Moment zusammen als ich anfing zu singen, aber dann begann es sich mit zu wiegen und es wurde auch wieder braun. Und im Zimmer begannen sich leichte Nebelschwaden zu bilden, die immer stärker wurden.
Dann wurde es immer stärker, als dann aber das Mädchen aufhörte zu singen. Viel in mir diese Gefühl soifort wieder zusammen und der Mond verschwand wieder hinter den Wolken. Und ich wurde immer leiser, auch wenn ich das nicht wollte.
Als ich aufgehört hatte verschwand auch langsam der Nebel nur das Reh blieb braun und im Wind blieb ein Nachhall von dem Lied.
Dann sackte ich zusammen, das reh stützte mich sofort und auch das Mädchen half mir wieder hoch und zum Bett. Dort angekommen setzen sie mich auf das Bett und ich sah beide an. Meine Augen wurden weit als ich das Reh ansah. Es war immer noch braun, da wo ich es eben berührt hatte... Ich wollte etwas sagen aber das Mädchen legte ihren Finger auf meine Mund.
"Das kostet viel Kraft, und es wäre zuviel es bei allem an zuwenden. Aber esst nun erst einmal. Damit ihr wieder zu Kräften kommt."
Sie servierte mir das essen und den Tee, danach brachte sie die Sachen wieder zurück in die Küche. Ich legte mich dann ganz ins Bett. Da sah mich das Reh an und ich lächelte zurück und klopfte auf die Decke. Da stieg das Reh auch rauf und legte sich auf meine Füsse. Dann kam das Mädchen noch mal herein und machte das Fenster zu, löschte das Lich und wünschte mir eine Gute Nacht. Dann schloss sie die Tür. Und mir vielen danach auch bald die Augen zu.
Ich träumte dieses mal . . .


